Auswertung: LOK-DiBB- Online-Selbstcheck


Fragen zum Baustein „Akteure“ 5 von 5 Punkten ( 100% )

Idealszenario & Handlungsempfehlungen zum Baustein „Akteure“

Intensive Lernortkooperation zeichnet sich durch engagiertes Personal an allen Lernorten sowie durch klar definierte Ziele, Konzepte oder Leitbilder aus, welche von allen beteiligten Akteuren (Betriebe, Berufsschulen und ggf. dritte Lernorte) transparent kommuniziert werden. Partikularinteressen werden vonseiten aller Akteure reflektiert und berücksichtigt.

Zu diesem Baustein sehen wir keinen Verbesserungsbedarf!


Fragen zum Baustein „Inhalte“     2 von 9 Punkten ( 22% )

Idealszenario & Handlungsempfehlungen zum Baustein „Inhalte“

Intensive Lernortkooperation zeichnet sich durch eine große thematische Vielfalt mit Anlässen zu wechselseitiger Kommunikation, Koordination, Kooperation und Kollaboration aus. Insbesondere umfasst intensive Lernortkooperation nicht bloß den anlassbezogenen Austausch zu Leistungen und Problemen von Auszubildenden, sondern sieht auch den didaktisch-curricularen Austausch auf inhaltlicher Ebene vor.

Handlungsempfehlungen:

  • Schaffen Sie im Rahmen der Kooperation (LoK) Gelegenheiten zum Kennenlernen sowie zum Austausch von Erfahrungen und Wissen!
  • Stimmen Sie sich als Institution mit anderen Lernorten zu inhaltlichen oder didaktisch-methodischen Frage- und Themenstellungen ab!
  • Regen Sie den gegenseitigen (lernortübergreifenden) Austausch zu Unterrichts- bzw. Ausbildungsinhalten an!
  • Regen Sie den gegenseitigen (lernortübergreifenden) Austausch in Arbeitskreisen, Arbeitsgemeinschaften, Fachforen und/oder Prüfungsausschüssen an!
  • Regen Sie den gegenseitigen (lernortübergreifenden) Austausch zum Leistungsstand der Auszubildenden an!
  • Regen Sie den gegenseitigen (lernortübergreifenden) Austausch zu Verhalten und Motivation der Auszubildenden an!
  • Regen Sie den gegenseitigen (lernortübergreifenden) Austausch zu inhaltlich-curricularen Themen (z.B. Ausbildungsinhalte)!
  • Regen Sie den gegenseitigen (lernortübergreifenden) Austausch in Kooperationen zu Unterrichtsinhalten z.B. in gemeinsamen Ausbildungsprojekten bspw. mit dem Thema Digitalisierung an!
  • Regen Sie den gegenseitigen (lernortübergreifenden) Austausch im Rahmen lernortübergreifender Veranstaltungen (z.B. Infotage, Ausbildungsleiterkreise) an!

Fragen zum Baustein „Beziehungen“ 4.5 von 11 Punkten ( 41% )

Idealszenario & Handlungsempfehlungen zum Baustein „Beziehungen“

Eine intensive Lernortkooperation zeichnet sich durch enge, vertrauensvolle Beziehungen mit regelmäßigem Kontakt zwischen den beteiligten Akteuren der Lernortkooperation aus. Ansprechpartner*innen zu unterschiedlichen Themen sind allen Akteuren transparent und einsehbar. Es herrschen regelmäßige Termine mit intensivem und offenem Austausch und eine Kultur gegenseitiger Unterstützung vor.

Handlungsempfehlungen:

  • Schaffen Sie Gelegenheiten für einen regelmäßigen (mindestens monatlichen) persönlichen Kontakt/Austausch zwischen den Lernortpartnern!
  • Steigern Sie die Interaktionshäufigkeit trotz großer Entfernungen zwischen Lernorten durch den Einsatz moderner Medien!
  • Machen Sie sich und andere Kooperationspartner mit neuen Medien z.B. Videokonferenzsystemen vertraut!
  • Regen Sie ein klärendes Gespräch an um einen vertrauensvollen, unterstützenden Umgang im Rahmen der Lernortkooperation zu fördern!
  • Regen Sie die Akteure der Lernorte an, jeweils unterschiedliche Ressourcen (Wissen, Kompetenzen, Technologien, Maschinen etc.) in die Lernortkooperation einzubringen!
  • Regen Sie an, einer Person eine zentrale Rolle im Rahmen der Netzwerkarbeit zuzusprechen, die sich um Organisation und Optimierung der Lernortkooperation bemüht!
  • Tauschen Sie sich mit Ihren Kooperationspartnern aus um den Zugang zu bzw. Transport von Ressourcen innerhalb des Netzwerkes mobilisieren!
  • Regen Sie gemeinsame Veranstaltungen/Treffen an, auf Basis regelmäßiger und verbindlicher Termine für Absprachen!
  • Reflektieren Sie mit den Kooperationspartnern die vergangene Kooperationsarbeit um gemeinsam aus vergangenen Erfahrungen zu lernen!
  • Erwägen Sie die Nutzung einer lernortübergreifend zugänglichen digitalen (Lern-)Plattform (z.B. LMS)!

Fragen zum Baustein „Ressourcen“ 3.5 von 7 Punkten ( 50% )

Idealszenario & Handlungsempfehlungen zum Baustein „Ressourcen“

Intensive Lernortkooperation zeichnet sich durch die Schaffung und Nutzung von Synergieeffekten in Form gegenseitiger Entlastung oder gemeinsamer Nutzung von Ressourcen der Netzwerkpartner*innen aus. Unter Ressourcen werden neben materiellen Ressourcen (Technologien, Räumlichkeiten etc.) auch personelle Ressourcen verstanden (z.B. für technischen Support, Hospitationen, inhaltlichen Input z.B. bei fachlichen Fragen).

Handlungsempfehlungen:

  • Prüfen Sie, ob andere Lernorte im Rahmen der Lernortkooperation technologische Ressourcen (Hardware oder Software) Ihrer Institution nutzen können!
  • Tauschen Sie sich regelmäßig mit den Kooperationspartnern aus, um Klarheit/Transparenz über die vorhandenen technologischen Ressourcen der unterschiedlichen Lernorte herzustellen!
  • Tauschen Sie sich regelmäßig mit den Kooperationspartnern aus, um Transparenz über Wissen und Kompetenzen der Akteure Ihres Netzwerks herzustellen und Synergieeffekte zu ermöglichen!
  • Erwägen Sie die Nutzung digitaler Tools auch für kooperative und kollaborative Tätigkeiten !
  • Prüfen Sie, ob durch Zusammenarbeit im Netzwerk Ressourcen gebündelt und Synergien generiert werden können!

Fragen zum Baustein „Steuerung“ 1.5 von 4 Punkten ( 38% )

Idealszenario & Handlungsempfehlungen zum Baustein „Steuerung“

Eine intensive Lernortkooperation zeichnen sich durch transparente Steuerungsmechanismen sowie klar definierte Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten aus.

Handlungsempfehlungen:

  • Erwägen Sie, klare Verantwortlichkeiten für die Netzwerksteuerung herzustellen!
  • Prüfen Sie, inwiefern die die Moderation des Netzwerks besser organisiert oder strukturiert werden kann (z.B. durch Terminabsprachen, Agenda, Reflektionsgespräche o.ä.)!
  • Versuchen Sie, Führungskräfte, Vorgesetzte oder Leitungspersonen von der Wichtigkeit der Lernortkooperation zu überzeugen und für ausreichende institutionelle Unterstützung zu werben.


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